Ökologischer Bodenanbau von süßer Spitzpaprika (1)

Erscheinungsdatum: 29-04-2021

Im Innovationszentrum „de Kas“ wurde ein Versuch mit zwei Sorten Spitzpaprika im Freilandanbau durchgeführt. Bei diesem Versuch wird in gewohnter Weise angebaut, wobei das Bodenleben durch den Einsatz von Kompost aktiviert wird und dadurch organische Nährstoffe bereitgestellt werden. Bei Bedarf wird organisches Ca(NO3)2 ergänzt. Das Ziel ist eine gesündere, widerstandsfähigere und besser kontrollierbare Kultur. Möglicherweise kann sogar eine Produktionssteigerung erreicht werden.

Versuchsaufbau

In Europa hängt der ökologische Anbau untrennbar mit dem Boden zusammen. Aus diesem Grund hat das F&E-Team von Van der Knaap in diesem Versuch das Beste aus zwei Bereichen zusammengeführt: die Mineralisierung von organischen Nährstoffen und Kompost im Boden, ergänzt durch Stickstoff, der durch Bakterien im Bioreaktor mineralisiert wurde (OWS). Das Forschungsteam wird vom biologischen Anbauberater Wim von Marrewijk unterstützt.

Bei diesem Bodenanbau stammt der verfügbare und aufgenommene Nitratstickstoff aus verschiedenen Quellen, die sich gut ergänzen. Ein Teil der benötigten Nährstoffe stammt aus einer Mischung aus Grünkompost, der mit Mulchkompost vermischt und dem Boden zugesetzt wird. Zusätzlich wird eine Nährlösung mit hauptsächlich Nitratstickstoff und einem niedrigen EC-Wert, die im patentierten Bioreaktor gewonnen wird, hinzugefügt. Diese Zugabe kann sowohl über Tröpfchenbewässerung als auch über die Regenwasserleitung erfolgen.

Versuchsablauf

Ende Januar wurden beide Sorten angepflanzt. In den ersten Wochen bildeten die Pflanzen ihre Ankerwurzeln in einer tieferen Bodenschicht, wobei ein ausgewogenes Verhältnis zu den biologischen Bekämpfungsmitteln hergestellt wurde. Der Kompost wurde in den Boden integriert und fördert das Bodenleben. Seit einigen Wochen erhalten die Pflanzen Nährwasser mit einer Stickstoffbasis aus dem Bioreaktor. Dabei behalten wir die EC-Werte strikt im Auge. Während des Versuchs wurden regelmäßig Pflanzensaftanalysen durchgeführt, sodass die Einflüsse des Nährwassers exakt gemessen werden konnten.

Weitere Informationen

Auf unserer Website werden wir Sie regelmäßig über diese Studie informieren. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter rd@vanderknaap.info.

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